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Zitate von Paul Watzlawick

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Paul WatzlawickUnterhalb dieser Kurzbiografie finden Sie 8 Zitate von Watzlawick.

Paul Watzlawick: * 25.7.1921 in Villach, Österreich, † 31.3.2007 in Palo Alto, Kalifornien

Der Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationsforscher Watzlawick gilt als der Begründer des sogenannten radikalen Konstruktivismus. Der Denkansatz, dass der Mensch seine eigene Wirklichkeit konstruiert, ist nicht neu. Watzlawicks Verdienst ist es jedoch, gezeigt zu haben, wie die Konstruktion in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen funktioniert. Jeder Wissenschaftler, Philosoph, Unternehmer usw. erfinde seine eigene Wirklichkeit ebenso wie der Einzelne in den banalsten Alltagssituationen.

In der Regel sei den Betroffenen der Zusammenhang zwischen der von ihnen erfundenen und der in der Außenwelt vorgefundenen Realität nicht bewusst.

Der radikale Konstruktivismus macht es sich zur Aufgabe, diese Zusammenhänge in den verschiedensten Lebensbereichen (besonders in der Kommunikation) zu untersuchen und zu dokumentieren, um den Betroffenen neue Perspektiven für angemessenere Denk- und Handlungsstrategien zu ermöglichen.

Eines der berühmtesten Beispiele für konstruktivistisches Denken und Verhalten ist Watzlawicks „Geschichte mit dem Hammer“:

Die Geschichte mit dem Hammer

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und da bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er «Guten Tag» sagen kann, schreit ihn unser Mann an: «Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!»
Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein, 15. Aufl. München: Piper, 1984, S. 37 f.

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