 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
Zitate zum Thema "Arbeit"
-
Aber die Bedeutung des Lebens kann nicht darin liegen, daß man arbeitet, um zu leben. Das wäre ja ein Widerspruch, denn das hieße, daß die Produktion der Bedingungen die Antwort sein soll auf die Frage nach der Bedeutung des Bedingten.
Sören Kierkegaard, Kierkegaard - Philosophische Schriften
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.
Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.
Denn wenn ihr das Brot gleichgültig backt, so backt ihr ein bitteres Brot, das den Hunger der Menschen nicht einmal zur Hälfte stillt.
Und wenn ihr mit Widerwillen die Trauben presst, so mischt euer Unwille ein Gift unter den Wein.
Wenn ihr auch wie Engel singt, ohne den Gesang zu lieben, so macht ihr der Menschen Ohren taub für die Stimmen des Tages und die Stimmen der Nacht.
Khalil Gibran, Sämtliche Werke
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Böses Gewerbe bringt bösen Lohn.
Friedrich Schiller, Wallenstein
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Da die Dauer des Arbeitstages an sich einer der entscheidenden Faktoren für die Unterdrückung des Lustprinzips durch das Realitätsprinzip darstellt, ist die Verkürzung der Arbeitszeit bis zu einem Punkt, wo das bloße Arbeitsquantum die menschliche Entwicklung nicht mehr behindert, die erste Vorbedingung der Freiheit.
Herbert Marcuse, Triebstruktur und Gesellschaft
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Das Herabsinken der großen Masse unter das Maß einer gewissen Subsistenzweise, die sich von selbst als die für ein Mitglied der Gesellschaft notwendige reguliert, - und damit zum Verluste des Gefühls des Rechts, der Rechtlichkeit, der Ehre, durch eigene Tätigkeit und Arbeit zu bestehen, - bringt die Erzeugung des Pöbels hervor, die hinwiederum zugleich die größere Leichtigkeit, unverhältnismäßige Reichtümer in wenige Hände zu konzentrieren, mit sich führt.
G.W.F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Dem Gebrauch des Feuers folgte das bewußte Herstellen von Werkzeugen, um aus Rohstoffen, die unbearbeitet selten taugen, Kleider, Haus, gekochte Speisen und immer neues Plus gegen die nackte Not zu bilden. Überlegende Arbeit trieb erst den Menschenstamm geschichtlich hoch, ließ ihn das Nötigste sich probend zurechtlegen; Not lehrte zuerst das Denken.
Ernst Bloch, Tübinger Einleitung in die Philosophie
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Der Befürworter des garantierten Jahreseinkommens muß dem Einwand begegnen, daß der Mensch faul sei und nicht arbeiten wolle, wenn das Prinzip «arbeiten oder verhungern» abgeschafft würde. Tatsächlich aber stimmt das nicht. Wie ein überwältigendes Beweismaterial ergibt, hat der Mensch eine angeborene Neigung, sich zu betätigen, und Faulheit ist ein pathologisches Symptom. In einem System der «Zwangsarbeit», in dem der Attraktivität der Arbeit kaum Beachtung geschenkt wird, sucht der Mensch ihr wenigstens auf kurze Zeit zu entrinnen. Würde das gesamte Gesellschaftssystem so geändert, daß die Verpflichtung zur Arbeit nicht mehr mit Zwang und Drohung verbunden wäre, würde es nur noch eine Minderheit von kranken Menschen vorziehen, nichts zu tun.
Erich Fromm, Die Revolution der Hoffnung
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Der ist ein Narr, der die Kultur von der Arbeit zu trennen gedenkt. Denn der Mensch wird zunächst einer Arbeit überdrüssig werden, die nicht mehr Teil seines Lebens ist, und sodann wird ihn auch eine Kultur nicht mehr befriedigen, die nur noch ein Spiel ohne Einsatz darstellt.
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Gesammelte Schriften Band 3
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Der ist reicher, der sich das ganze Jahr über im Felsgestein abmüht und einmal im Jahr die Frucht seiner Arbeit verbrennt, um daraus den Glanz des Lichtes zu gewinnen, als der, der alle Tage Früchte empfängt, die anderswoher stammen und ihm nichts abforderten.
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Gesammelte Schriften Band 3
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
-
Die Bedürfnisse und der Austausch der Produkte, die jene befriedigen können, sind stets das Prinzip der Ökonomie: sie sind ihr Motor und setzen ihre Grenzen. Die Arbeit und ihre Teilung sind nur Auswirkungen davon.
Michel Foucault, Die Ordnung der Dinge
Info:
Zitat
Werk
Thema ⇓
Aktionen:
Verschicken
Amazon.de
|
 |
 |
 |
 |
 |