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Zitate zum Thema "Atem - Atmung"
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In allen östlichen Weisheitstraditionen wird die Meisterschaft darin gesehen, dass da niemand mehr ist, der kontrolliert oder irgendetwas will. Der Meister verschwindet als Akteur. Er wird zum Atmen, zum Tanz der Körperübung, sei es Schwertkampf, Kung Fu, Bogenschießen oder Tuschmalerei. Alles geschieht von selbst - in einem stetigen Fluss, wie Musik.
Salvesen/Brandes, Leben im Rhythmus
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Kurz, indem Zazen durch richtige Atmung, durch Konzentration und rechtes Sitzen die körperlichen, verstandesmäßigen und seelischen Energien wieder in Reih und Glied bringt, stellt es ein neues Körper-Geist-Gleichgewicht her, dessen Schwerpunkt im vitalen hara liegt.
Philip Kapleau, Die drei Pfeiler des Zen
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Nervöse Menschen atmen nicht aus dem Bauch, sondern aus der Brust. Wenn Menschen den Kontakt mit dem Leben und ihrem Dantien verloren haben, atmen sie hektisch aus der Schultergegend, mit verspanntem Nacken und starrem Gesicht.
Christopher Markert, Dantien, Die Körpermitte als Quelle von Vitalität und Lebensfreude
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Nirwana ist die endgültige Dimension des Lebens, ein Zustand von Gelassenheit, von Frieden und Freude. Es ist kein Zustand, den du nach deinem Tod erlangst. Du kannst Nirwana jetzt gleich beim bewußten Atmen, Gehen und Teetrinken berühren.
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
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Oft schläft, wie edles Samenkorn,
Das Herz der Sterblichen in toter Schale,
Bis ihre Zeit gekommen ist; es atmet
Der Äther liebend immerdar um sie [...].
Friedrich Hölderlin, Friedrich Hölderlin - Gesammelte Werke
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Volles Aus- und Einatmen ist also vor allem dann möglich, wenn man sich innerlich frei genug fühlt, Bekanntes loszulassen und Unbekanntes bereitwillig anzunehmen. Beim vollständigen Ausatmen leeren wir uns gleichsam aus und befreien uns nicht nur von Kohlendioxid, sondern auch von überflüssiger Anspannung, abgenutzten Vorstellungen und Empfindungen. Und voll einatmen heißt, sich zu erneuern; wir nehmen frischen Sauerstoff auf, aber auch neue Eindrücke von allen Dingen und Geschehnissen in uns selbst und unserem Umfeld. Beide Atembewegungen sind auf den «unbewohnten, leerstehenden Raum» im Zentrum unseres Seins angewiesen. Das Gefühl für diesen inneren Raum (und die Stille), das sich mitunter in der natürlichen Pause zwischen Aus- und Einatmen bemerkbar macht, weist uns den Weg ins Unbekannte.
Dennis Lewis, Das Tao des Atmens
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Wenn wir Angst haben, verkrampfen sich unsere Muskeln, unsere Atmung gerät ins Stocken und unser Geist ist besessen. Wir sind außerstande, Vernunft walten zu lassen. Vergebung befreit uns aus den Fängen der Angst. Sie führt zu Verständnis und Seelenruhe.
Jack Kornfield, Offen wie der Himmel, weit wie das Meer
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Wie der Jünger des Buddha schon sagte, ist es jedoch unmöglich, den Fluß in die entgegengesetzte Richtung umzulenken. Sobald die Achtsamkeit einmal entfaltet ist, entkommt man dem erbarmungslos dahinströmenden Brausen, das unserer Erfahrung zugrunde liegt, nicht mehr.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
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Wir konnten wiederholt die Beobachtung von Wilhelm Reich bestätigen, daß psychische Widerstände und Abwehrmechanismen über die Blockierung des Atems wirken. Die Atmung nimmt unter den physiologischen Körperfunktionen eine deutliche Sonderstellung ein. Sie ist eine autonome Funktion, kann aber leicht durch den Willen beeinflußt werden.
Stanislav Grof, Das Abenteuer der Selbstentdeckung
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Wir müssen nicht erst sterben, um ins Himmelreich zu kommen. Tatsächlich genügt es, vollkommen lebendig zu sein. Atmen wir aufmerksam ein und aus und umarmen wir einen schönen Baum, sind wir im Himmel. Wenn wir einen bewußten Atemzug machen und uns dabei unserer Augen, unseres Herzens, unserer Leber und unserer Nicht-Zahnschmerzen bewußt sind, werden wir unmittelbar ins Paradies getragen. Frieden ist vorhanden. Wir müssen ihn nur berühren. Sind wir vollkommen lebendig, können wir erfahren, daß der Baum ein Teil des Himmels ist und daß auch wir Teil des Himmels sind.
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen
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