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Zitate zum Thema "Ebene"
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Auf der relativen Ebene gibt es im psychosomatischen Organismus des Menschen zwei Arten des Erlebens die Sinneswahrnehmung und den Denkvorgang. Wie intensiv oder wie klar unsere Sinneswahrnehmung ist, hängt entscheidend davon ab, in welchem Ausmaß das Denken die Wahrnehmung überlagert. Das Denken beeinflußt die Weite bzw. die Enge der Wahrnehmung!
Kirti/Wellmann, Die eigenen Stärken entwickeln
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Das Ich existiert einzig auf der Ebene des Denkens. Von seinen wirklichen Gefühlen ist der Mensch total getrennt. Was Sie heute für Gefühle halten, sind Gedanken über Gefühle, es sind nicht die Gefühle selbst.
Theo Fischer, Wu wei
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Der Taoismus ist eine pragmatische Philosophie, wie nicht anders von den Chinesen zu erwarten. Er geht nicht ständig mit hochgeistigen Ansichten hausieren, sondern weist vielmehr auf die ganz realen praktischen Vorteile hin, die sich aus der Einhaltung seiner Prinzipien ergeben. Was könnte noch schiefgehen, wenn der Mensch sein Leben auf der materiellen wie auf der psychischen Ebene nach dem natürlichen Fluß ausgerichtet hat? Der wirklich gesunde und ganzheitliche Mensch bildet eine Einheit, bei der mentale, physische, spirituelle und kosmologische Aspekte zusammenwirken und sich gegenseitig verstärken.
Michael Page, Tao der Kraft, Östliche Weisheit für das westliche Leben
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Die Aufgabe des Wurzelchakras ist es, uns fühlen zu lassen, daß die Welt ein sicherer Ort für uns ist. [...]
Ein Ungleichgewicht im Wurzelchakra zeigt sich in dem Gefühl, ein Versager zu sein, selbst wenn es auf der äußeren Ebene gar nicht zutrifft.
Helen Gamborg, Das Wesentliche ist unsichtbar
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Die meisten Menschen erfahren Gegenwärtigkeit überhaupt nicht oder nur zufällig und kurz, bei seltenen Gelegenheiten, ohne sie zu erkennen. Sie wechseln nicht zwischen Bewusstheit und Unbewusstheit, sondern nur zwischen verschiedenen Ebenen von Unbewusstheit.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
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Diese Gleichzeitigkeit von Wolken und Sonne zu sehen, bedeutet Verstehen. Dieses Verstehen ist schon Liebe. Es ist das Ende der Trennung, der Dualität. Auf der einen Ebene sind Wolken und Nebel. Gleichzeitig scheint die Sonne und nichts kann sie daran hindern. Nur unsere Sicht ist beschränkt.
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
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Erleuchtung ist ein Wort, das oft gebraucht wird, um Fortschritt in der Ausübung dieser Disziplinen zu benennen, einen Durchbruch in die Ebene der Wahrnehmung hinein - bei dem ein dunkler Punkt mit Licht überflutet wird. Indische Tradition spricht vom Öffnen des dritten Auges, wodurch man mehr und von einem neuen Standpunkt sieht. Satori, der angestrebte Zustand beim Zen, wird als «Erwachen» verstanden. Die Sufis sprechen davon, eine neues Wahrnehmungsorgan zu entwickeln.
Berichte über die Erfahrungen Meditierender weisen darauf hin, daß eine hauptsächliche Nachwirkung konzentrativer Meditationsübungen aus einem «Öffnen» der Wahrnehmung besteht, aus einer «Deautomatisierung» [...].
Claudio Naranjo/Robert E. Ornstein, Psychologie der Meditation
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Es sind nicht immer die großen Seinserfahrungen, die in spektakulärer Weise den Menschen verwandeln, die am Anfang des initiatischen Lebens stehen. Der Seinserfahrung, die blitzartig einschlägt und das Feld des Lebens in einem neuen Licht aufleuchten läßt, steht gegenüber die andere Möglichkeit eines langsamen, in vielen Kleinerfahrungen entstehenden Hineinwachsens in die andere Ebene. Wird diese aber erreicht, dann geht es doch um einen Sprung, darin der Mensch sich seines neuen Standes bewußt werden muß.
Karlfried Graf Dürckheim, Von der Erfahrung der Transzendenz
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In der Kundalini-Symbolik ist die Einheit von Shiva und Shakti durch einen einzigen Körper dargestellt, nicht als eine Vereinigung zweier Körper. Shiva wird halb Mann und halb Frau, wodurch ausgedrückt wird, daß die Energie und ihre Manifestation untrennbar sind. Der Sinn dieser Symbolik wird heute nicht mehr richtig verstanden. Wahre Einheit wird nur in einem besonderen Geisteszustand erreicht, für den das sinnliche Vergnügen beim Geschlechtsakt, das oft fälschlicherweise mit der sexuellen Vereinigung gleichgesetzt wird, ohne Bedeutung ist. Das Lustgefühl beruht lediglich auf einer Reizung des Lustzentrums im Gehirn. Die wahre Vereinigung findet auf vielen Ebenen statt und beginnt mit der Vereinigung des Männlichen und Weiblichen in einem selbst, die nichts mit Sexualität zu tun hat.
Swami Sivananda Radha, Kundalini Praxis
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Nichtvorhandensein, Erloschensein, leerer Raum - all das hat nichts mit dem buddhistischen Begriff "Leere" zu tun. Die buddhistische "Leere" (oder Leerheit) liegt nicht auf der Ebene des Relativen. Sie ist absolute, vollkommene Leere, die alle Formen gegenseitiger Abhängigkeit, Subjekt und Objekt, Geburt und Tod, Gott und Welt, Etwas und Nicht, Ja und Nein, Bestätigung und Negation, übersteigt. In der Leere (oder Leerheit) der Buddhisten gibt es weder Zeit noch Raum, noch Werden noch Nicht-Sein. Sie ist das, was all diese Dinge möglich macht. Sie ist ein Nichts voll unbegrenzter Möglichkeiten, eine Leere voll unerschöpflicher Inhalte.
D.T. Suzuki, Der westliche und der östliche Weg
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