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Zitate zum Thema "Elend"
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Bevor wir Menschen für den Dharma, den Weg, der über das Leiden hinaus zu wahrem Glück führt, interessieren können, müssen wir zuerst ihre notwendige materielle Versorgung sicherstellen.
Philip Kapleau, Der vierte Pfeiler des Zen
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Das einzige, was uns in unserem Elend tröstet, ist die Zerstreuung, und dabei ist sie die Spitze unseres Elends, denn sie ist es, die uns grundsätzlich hindert, über uns selbst nachzudenken, die uns unmerklich verkommen läßt. Sonst würden wir uns langweilen, und diese Langeweile würde uns antreiben, ein besseres Mittel zu suchen, um sie zu überwinden. Die Zerstreuungen aber vergnügen uns und geleiten uns unmerklich bis zum Tode.
Blaise Pascal, Pensées. Über die Religion und einige andere Gegenstände
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Das Elend der Vielen ist alt wie das Gebirge und wird von Kanzel und Katheder für unzerstörbar erklärt wie das Gebirge.
Bertolt Brecht, Leben des Galilei
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Die Weisen, die ihre Einsicht und ihren Willen mit dem Göttlichen geeint haben, verzichten auf die Frucht, die das Wirken ihnen einbringt. Befreit von den Fesseln der Geburt, erlangen sie den Zustand jenseits des Elends.
Sri Aurobindo, Die Bhagavadgita, Sri Aurobindo (Übers.)
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Sobald wir uns jemanden imaginieren, der verantwortlich ist dafür, daß wir so und so sind usw. (Gott, Natur), ihm also unsere Existenz, unser Glück und Elend als Absicht zulegen, verderben wir uns die Unschuld des Werdens. Wir haben dann jemanden, der durch uns und mit uns etwas erreichen will.
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre
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