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Zitate zum Thema "Glück"
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Alle Kontroversen über die Schöpfung, das Wesen des Universums, die Evolution, den Zweck Gottes usw. sind nutzlos. Sie machen uns nicht wahrhaft glücklich. Die Menschen versuchen, Dinge herauszufinden, die außerhalb von ihnen sind, bevor sie versucht haben, herauszufinden, «Wer bin ich?» Doch nur dadurch ist wahres Glück zu erlangen.
Ramana Maharshi, Sei, was du bist!
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Als Gary Player einmal einen ans wunderbare grenzenden Schlag führte, wobei er den Golfball aus seiner Lage unterhalb eines überhängenden Bunkers bis in eine Entfernung von drei bis vier Zentimetern vor das Loch trieb, sagte ein Zuschauer zu ihm: «Mein Gott, was für ein Glück». Player antwortete: «Stimmt, aber ich will Ihnen eins sagen: je mehr ich übe, umso mehr Glück habe ich».
Edward de Bono, Erfolg
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Als ich erwachte und diese Erfahrungen machte, ahnte ich, daß das Glück der Frau weder vom Ruhm des Mannes abhängt noch von seinem Reichtum, noch von seinem Wohlwollen, sondern daß es einzig und allein begründet ist in der Liebe, die ihre beiden Seelen vereint und aus ihnen ein einziges Wesen macht und ein einziges Wort auf den Lippen Gottes.
Khalil Gibran, Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr
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Auch ich kenne das Sprichwort: «Wer Gott ernst nimmt, dem geht es gut. Aber wer Unrecht begeht, der hat kein Glück. Sein Leben ist kurz und flüchtig wie ein Schatten, weil er Gott nicht ernst nimmt.» Doch das ist Unsinn! In der Welt sieht es oft genug ganz anders aus: Da sind Menschen, die Gottes Gebote befolgen, und es geht ihnen schlecht, wie es Verbrechern gehen sollte. Und es gibt Verbrecher, denen es so gut geht, als hätten sie alle Gebote Gottes befolgt. Es bleibt dabei: Ich sehe darin keinen Sinn!
Darum soll sich der Mensch an die Freude halten. Er soll essen und trinken und sich freuen; das ist das Beste, was er unter der Sonne bekommen kann während des kurzen Lebens, das Gott ihm auf dieser Erde schenkt.
Kohelet 7.12.15
Bibelzitate, Die Bibel in heutigem Deutsch, Deutsche Bibelgesellschaft
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Auf den weiten Meeren gibt es glühende Schicksale, die sich einer gar nicht vorhandenen Insel geweiht haben. Sie singen, während sie auf dem Schiffe sind, die Hymne der Insel und fühlen sich glücklich dabei. Nicht die Insel ist es, die sie glücklich macht, sondern der Gesang.
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste, Gesammelte Schriften Band 3
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Bevor wir Menschen für den Dharma, den Weg, der über das Leiden hinaus zu wahrem Glück führt, interessieren können, müssen wir zuerst ihre notwendige materielle Versorgung sicherstellen.
Philip Kapleau, Der vierte Pfeiler des Zen
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Bis zum letzten Atemzug gilt Jesu Rat: Werdet wie Kinder! Das heißt nichts anderes als: Erkennt in euren Kindern Gott. Unsere Kinder werden uns nicht für Häuser und Geld danken, die sie von uns erben. Sie werden uns aber dankbar sein, wenn wir ihnen geholfen haben, die zu werden, die sie sein können: Geistwesen, Kinder Gottes.
Das größte Glück, das wir unseren Kindern «vererben» können, ist unser eigenes; jenes Glück, das unabhängig ist vom Bankkonto, aber abhängig vom Grad der Liebe, die zwischen Mann und Frau während ihres Lebens wächst. Und das Glück ist immer das, was wir selber schaffen. Es gibt kein anderes! Auch das Glück, das wir unseren Kindern «vererben», ist das Ergebnis harter und dauerhafter Arbeit an uns selbst. Deshalb ist alle wirkliche Kindererziehung in erster Linie die Selbsterziehung der Eltern.
Franz Alt, Jesus - Der erste neue Mann
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Da Vergänglichkeit für uns gleichbedeutend ist mit Schmerz, klammern wir uns verzweifelt an die Dinge, obwohl sie sich ständig ändern. Wir haben Angst loszulassen, wir haben Angst, wirklich zu leben, weil leben lernen loslassen lernen bedeutet. Es liegt eine tragische Komik in unserem Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich, sondern es beschert uns genau den Schmerz, den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Die Absicht hinter dem Greifen ist nicht unbedingt schlecht. Es ist an sich nichts falsch an dem Wunsch, glücklich zu sein; weil aber das, wonach wir greifen, von Natur aus ungreifbar ist, schaffen wir uns immer nur Frustration und Leiden.
Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
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Daß man niemals den Augenblick des Fühlens festhalten kann, daß die Gefühle rascher welken als Blumen oder daß sie sich in Papierblumen verwandeln, wenn sie erhalten bleiben wollen, daß das Glück und der Wille, die Kunst und Gesinnung vorbeigehn, alles dies hängt von der Bestimmtheit des Gefühls ab, die ihm auch eine Bestimmung unterschiebt und es in den Gang des Lebens zwingt, von dem es aufgelöst oder verändert wird. Dagegen ist das in seiner Unbestimmtheit und Unbegrenztheit verharrende Gefühl verhältnismäßig unveränderlich.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß
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Das Ego verbringt überdies soviel Zeit mit der Jagd nach künftigem Glück, daß ihm das Rennen schließlich zum Selbstzweck wird. Hier beginnen wir, die Suche nach Glück mit dem Glück selbst zu verwechseln. Dann sind wir zu nichts anderem mehr fähig, als weiter zu suchen und zu rennen, und sollte das künftige Glück dann tatsächlich auftauchen, können wir nicht mehr anhalten und rennen vorbei. Wir leben nie ganz in der Gegenwart und ruhen nie zufrieden in uns selbst. Wer sich aber der Gegenwart nicht erfreuen kann, der wird sich auch der Zukunft nicht erfreuen können, wenn sie Gegenwart wird.
Ken Wilber, Das Spektrum des Bewusstseins
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