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Zitate zum Thema "Grenzen > Begrenzen"
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Aber das alles hat eine Voraussetzung, ohne die es kein Meister-Wirken gibt: Es muß ein Schüler da sein. Ohne Schüler kein Meister. Doch wer darf sich Schüler nennen? Nur der, den die Sehnsucht von Grund auf gepackt hat, der, von der Not an die Grenze getrieben, glaubt, draufgehen zu müssen, wenn er nicht durchbricht.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
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Auf diesen Internetseiten wird ein integrierter Mechanismus vorgestellt, nach dem die Transformationen zwischen zwei Zeitpunkten eine zweckdienliche Mischung aus Naturgesetzen, Zufall und freiem Willen sein könnte. Es wird unterstellt, daß in unserem sichtbaren Universum ein freier Wille wirken möchte, daß dieser freie Wille Einfluß auf den Ablauf im Universum nehmen möchte, sein Handeln aber Grenzen unterliegt. Dieser freie Wille, ganz gleich ob mit Göttern oder menschlichen Persönlichkeiten verknüpft, kann oder will nicht alle Ereignisse im Universum persönlich beeinflussen. Die Mischung zwischen Naturgesetzen, Zufall und gezielter Einflußnahme ist derart eingestellt, daß der freie Wille das Universum mit einem definierten Umfang an Aufmerksamkeit und Einflußnahme optimal steuern kann.
Gunter Heim, Freier Wille und Naturgesetze
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Das größte Böse ist nicht radikal, es hat keine Wurzeln, und weil es keine Wurzeln hat, hat es keine Grenzen, kann sich ins unvorstellbare Extreme entwickeln und über die ganze Welt ausbreiten.
Hannah Arendt, Über das Böse
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Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht.
Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus
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Die Bedürfnisse und der Austausch der Produkte, die jene befriedigen können, sind stets das Prinzip der Ökonomie: sie sind ihr Motor und setzen ihre Grenzen. Die Arbeit und ihre Teilung sind nur Auswirkungen davon.
Michel Foucault, Die Ordnung der Dinge
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Die Grenzen, die dem Willen durch die Welt gezogen werden, sind kein Hindernis für die Freiheit, sondern deren Voraussetzung.
Peter Bieri, Das Handwerk der Freiheit
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Eine Tatsache ist nur halb so interessant wie eine Ungewißheit. Antworten sind trügerisch, denn sie sind von Raum und Zeit begrenzt. Mit der richtigen Frage transzendieren wir die Grenzen des rein Faktischen.
Strephon K. Williams, Durch Traumarbeit zum eigenen Selbst
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Eines der verblüffendsten Resultate verschiedenster transpersonaler Erfahrungen ist auch das spontane Auftreten und die Entwicklung einer tiefen humanitären und ökologischen Anteilnahme sowie des Bedürfnisses, dem Gemeinwohl zu dienen. Dieses Phänomen beruht darauf, dass wir nahezu bis in unsere Zellen hinein ein Bewusstsein davon haben, dass die Grenzen im Universum willkürlich sind und jede und jeder von uns mit dem gesamten Lebensnetz identisch ist.
Stanislav Grof, Impossible - Wenn Unglaubliches passiert
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Jeder Schüler geht durch solche «Höllen», denn er muß jede mentale und emotionale Sicherheit aufgeben, um die allgemein akzeptierten Grenzen des Geistes überschreiten zu können. Oft scheint es, als sei der Pfad nicht zu bewältigen. Er wird nicht leichter, je weiter man ihn geht, doch im Laufe der Zeit wächst die Erkenntnis, daß das, was man abgeworfen hat, eine unnötige Last war.
Swami Sivananda Radha, Kundalini Praxis
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Technisch gesprochen, zielt das Koan, das dem Uneingeweihten gegeben wird, darauf, «die Wurzel des Lebens zu zerstören», «den kalkulierenden Geist abzutöten», «den gesamten Geist, der seit Ewigkeit am Werk war, mit allen Wurzeln auszujäten» usw. Das mag mörderisch klingen, aber letztlich geht es dabei um die Absicht, in den Bereich jenseits des Intellekts vorzustoßen. Diese Grenzen aber kann man nur überschreiten, wenn man restlos alle psychischen Energien aufbraucht, über die man verfügt. Dann wandelt sich die Logik in Psychologie, das intellektuelle Schauen in verändertes Bewußtsein und Intuition.
D.T. Suzuki, Das Zen-Koan - Weg zur Erleuchtung
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