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Zitate zum Thema "Kinder"
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Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.
Khalil Gibran, Der Prophet
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Familien, die das Beste für ihre Kinder wollen - und das wollen die meisten - haben auch reichlich Erwartungen an sie. In Familien, wo Konventionen höher bewertet wird als Kreativität, wo gut angesehen sein wichtiger ist als gut leben, da kann nichts grünen.
Djohariah Toor, Lieder vom heiligen Berg
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Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er läßt die Sonne scheinen auf böse wie auf gute Menschen, und er läßt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten.
Matthäus 5.44.45
Bibelzitate, Die Bibel in heutigem Deutsch, Deutsche Bibelgesellschaft
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Ich liebe die Menschen, die an ihr Essen, an die Ernährung ihrer Kinder denken und zusehen müssen, wie sie bis zum nächsten Monat durchkommen; sie sind dadurch enger mit dem Leben verbunden.
Antoine de Saint-Exupéry, Gesammelte Schriften Band 3
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Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur: Wie bleibt es ein Künstler, wenn es groß wird?
Pablo Picasso
Gabrielle Roth, Leben ist Bewegung
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Kindisch ist nicht nur, wer zu lange Kind bleibt, sondern auch wer sich von der Kindheit trennt und meint, daß das, was er nicht sieht, nicht mehr existiere.
C.G. Jung, Traum und Traumdeutung
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Liebe und Sex gesunder Menschen ist, obwohl sie häufig Gipfel großer Ekstase erreichen, nichtsdestoweniger auch den Spielen von Kindern und jungen Tieren vergleichbar. Sie sind fröhlich, humorvoll und verspielt.
Abraham H. Maslow, Motivation und Persönlichkeit
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Meine Freunde, bittet Gott um Frohmut. Seid frohgemut wie die Kinder, wie die Vöglein des Himmels. Und auch die Sündhaftigkeit der Menschen soll euch nicht irremachen in eurem Tun, fürchtet nicht, sie könnte euer Wirken auslöschen und es nicht sich vollenden lassen.
Fjodor M. Dostojewski, Die Brüder Karamasoff
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Psychologisch gesehen hieße leben lernen nichts anderes als durch eine Schule des Schwebens gehen. Schweben heißt: weder-noch sagen können. Der Lebendige läßt sich niemals zwingen zu wählen, weil er intuitiv weiß, daß er weder jemand noch niemand ist. Er hat unweigerlich von allem etwas und ist doch nichts von allem. Wer weder Gefangener seiner Selbstfindung noch Gefangener des Selbstverlustes ist, ist frei. Wer die Freiheit kennt, kommt zu sich wie ein Kind zur Welt. Er zieht sich aus allen Vorstellungen und aus jedem Urteilen zurück. Darum kennt er keine Aufgaben mehr (nur die Verrückten haben immer große Aufgaben), sondern nur noch Äußerungen. Wer das Auge des Zyklons gefunden hat, löst sich in absolute Lebendigkeit auf, die sich nirgendwo verstrickt in die kämpfenden Brutalitäten mit ihren Positionen, ihren Werten, ihren Interessen, ihren Begründungen.
Peter Sloterdijk, Der Zauberbaum
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Religiös ist ein «Kind», wer im Vertrauen auf Gott die Menschenfurcht besiegt hat und daher Raum besitzt für solche einfachen Wahrheiten des Herzens. Wem immer man in seinem Leben Gott als seinen Vater glauben kann, der ist religiös gesehen ein «Kind» Gottes; ihm vermag man zu begegnen wie einer Schwester oder wie einem Bruder in einer absichtslosen Güte, die weder in Besitz nimmt, noch versklavt. Und wenn man solch ein «Kind» als «Prinz» oder «Prinzessin» anreden möchte, dann weil man in seiner Nähe sich selber eingeladen fühlt, als Gast in einem unsichtbaren Königreiche an der Tafel eines ewigen Königs Platz zu nehmen, indem man sich selbst an seine eigene Herkunft aus dem Licht des Himmels auf das lebhafteste wieder zu erinnern vermag.
Drewermann/Neuhaus, Das Eigentliche ist unsichtbar , Der kleine Prinz tiefenpsychologisch gedeutet
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