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Zitate zum Thema "Philosophia perennis"
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Das Universum ist mehr als die Summe seiner materiellen Teile - die Quantenphysik entdeckt wieder, was die Mystik aller Zeiten immer behauptet hat: die integrale Rolle des Bewußtseins im sogenannten physikalischen Universum.
Eberhard Sens, Am Fluss des Heraklit
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Das worauf sich Jesus unbedingt verlassen kann, wo alle Angst schwindet, nennt er Väterchen oder Papa. Wenn wir diese Anrede an Gott im Kontext seiner Zeit betrachten, erscheint sie unglaublich intim. Jesus war zwar nicht der erste, der so sprach, aber er tat es mit einer besonderen Glaubwürdigkeit und Wirkungskraft. Das heißt, er appelliert gleichsam an eine kindhafte Einheit jedes einzelnen Menschen mit dem Ursprung und der Ganzheit des Universums. Diese Art von gläubigem Vertrauen kennen wir übrigens auch im Buddhismus. Durch eine solche Einheit, durch die entsprechende psychische und mentale Haltung, entsteht psychische Integration, aus der dann die tätige Liebe wachsen kann. Diese tätige Liebe ist dann der Heilungsprozeß selbst. Das ist die verhaltenstherapeutische Übung, die Jesus empfiehlt. Beim Buddha geht es um Liebe als geistige Ausstrahlung, bei Jesus geht es um Liebe als Tat, jetzt und hier, bis zur Selbsthingabe am Kreuz.
D.T. Suzuki, Der Buddha der Liebe
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Der Inder sagt «Atman», der Chinese sagt «Tao», der Christ sagt «Gnade». Wo jene höchste Erkenntnis da ist (wie bei Jesus, bei Buddha, bei Plato, bei Laotse), da wird eine Schwelle überschritten, hinter der die Wunder beginnen.
Hermann Hesse, Politische Betrachtungen, Gesammelte Werke Bd. 10
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Die christlichen Mystiker und die Lehrer der Vedanta-Philosophie treffen auch darin zusammen, daß sie für den, der zur Vollkommenheit gelangt ist, alle äußeren Werke und Religionsübungen überflüssig erachten.
Arthur Schopenhauer, Hauptwerke Band I - Die Welt als Wille und Vorstellung
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Die Einsichten und Folgen der Mikrophysik lassen sich nur mit den Auswirkungen der Neolithischen Revolution oder der Kopernikanischen Wende vergleichen. Die heutige Zeitenwende führt uns zurück zum primitiven, archaischen Weltentwurf der esoterischen, traditionellen Psychologien. Vergangenheit und Zukunft reichen sich so die Hände und überbrücken Raum und Zeit auf ihre Weise.
Holger Kalweit, Traumzeit und innerer Raum, Die Welt der Schamanen
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Die Wiedergeburtslehre verspricht der Glaubenskern einer «postmaterialistischen Gesellschaft» zu werden, eine kulturübergreifende Einheitsreligion, die irgendwie alles mit allem in Einklang bringt: Religion und Wissenschaft, Mystik und Aufklärung, Ost und West, gerade noch rechtzeitig zum Aufbruch ins «Neue Zeitalter». Einen «Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit» nannte schon Friedrich Nietzsche «die Lehre von der Wiedergeburt».
Harald Wiesendanger, Wiedergeburt
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Für die «Bootstrap-Philosophie» des Physikers Geoffrey F. Chew ist die Natur nicht auf fundamentale Entitäten, etwa auf Grundbausteine der Materie reduzierbar. Die provozierendste Aussage des «Bootstrap» lautet: «Jeder Teil besteht aus allen anderen Teilen!»
Holger Kalweit, Traumzeit und innerer Raum, Die Welt der Schamanen
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Im Anfang war das Tao.
Das Tao ist bei Gott.
Tao ist Gott.
Johannes 1,1 in der chinesischen Übersetzung
Kenneth S. Leong, Jesus - Der Zenlehrer
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In Wirklichkeit also hängen alle Wesen und Erscheinungen, jedes Atom, jedes Energiequantum, voneinander ab und entstehen in gegenseitiger Abhängigkeit. Nicht die Substanz ist der Ursprung der Welt, sondern die Beziehung.
D.T. Suzuki, Der Buddha der Liebe
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Nehmt die Gottheit auf in euren Willen,
Und sie steigt von ihrem Weltenthron.
Friedrich Schiller, Sämtliche Werke 1-5 - Philosophische Gedichte
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