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Zitate zum Thema "Recht"
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Das Herabsinken der großen Masse unter das Maß einer gewissen Subsistenzweise, die sich von selbst als die für ein Mitglied der Gesellschaft notwendige reguliert, - und damit zum Verluste des Gefühls des Rechts, der Rechtlichkeit, der Ehre, durch eigene Tätigkeit und Arbeit zu bestehen, - bringt die Erzeugung des Pöbels hervor, die hinwiederum zugleich die größere Leichtigkeit, unverhältnismäßige Reichtümer in wenige Hände zu konzentrieren, mit sich führt.
G.W.F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts
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Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische, auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben. Unsere eigenen negativen Handlungen in der Vergangenheit schaffen die Bedingungen für unser jetziges Leiden. Wenn wir es uns recht überlegen, sind wir eigentlich diejenigen, die einem anderen schaden: Wer uns Leid zufügt, häuft unseretwegen negatives Karma an und legt damit die Grundlage für sein zukünftiges Leiden.
Dalai Lama, Der Friede beginnt in dir
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Der Mensch hat einen Sinn für das, was recht ist,
und einen Sinn für das, was unrecht ist.
Die Geschichte lehrt uns,
dass er den Ersteren gebraucht,
um dem Rechten aus dem Weg zu gehen,
und den Letzteren,
um aus dem Unrechten Nutzen zu ziehen.
Mark Twain, Meine Weltreise nach Indien
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Die Wahrheit eines Advokaten ist nicht Wahrheit, sondern Konsequenz oder eine konsequente Zweckmäßigkeit.
Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
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Gibt es etwas Lächerlicheres, als daß ein Mensch das Recht hat, mich zu töten, weil er jenseits des Wassers wohnt, und weil sein Fürst mit dem meinen Streit hat, obgleich ich gar keinen mit ihm habe?
Blaise Pascal, Gedanken
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Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wärs, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde.
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
Johann Wolfgang von Goethe, Werke - Hamburger Ausgabe Bd. 3, Dramatische Dichtungen I, Faust I
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Ja, sogar muß, wer das Gute und Rechte hervorbringen und das Schlechte vermeiden soll, dem Urteile der Menge und ihrer Wortführer Trotz bieten, mithin sie verachten.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit
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Unter einer Regierung, die irgend jemanden unrechtmäßig einsperrt, ist das Gefängnis der angemessene Platz für einen rechtschaffenen Menschen.
Henry David Thoreau, Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
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Wenn wir uns selbst anklagen, fühlen wir, daß kein anderer das Recht hat, uns anzuklagen. Die Beichte, nicht der Priester, gibt uns Absolution.
Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray - Werke in zwei Bänden, Bd. 1
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Wer selbst recht ist, braucht nicht zu befehlen: und es geht. Wer selbst nicht recht ist, der mag befehlen: doch wird nicht gehorcht.
Konfuzius, Gespräche (Lun Yü]
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