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Zitate zum Thema "Schau - Schauen"
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Aber nicht das Leben, das sich vor dem Tode scheut und von der Verwüstung rein bewahrt, sondern das ihn erträgt und in ihm sich erhält, ist das Leben des Geistes. Er gewinnt seine Wahrheit nur, indem er in der absoluten Zerrissenheit sich selbst findet. Diese Macht ist er nicht als das Positive, welches von dem Negativen wegsieht, wie wenn wir von etwas sagen, dies ist nichts oder falsch, und nun, davon weg zu irgend etwas anderem übergehen; sondern er ist diese Macht nur, indem er dem Negativen ins Auge schaut, bei ihm verweilt. Dieses Verweilen ist die Zauberkraft, die es in das Sein umkehrt.
G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes
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Augen sind interaktive Schaufenster.
Andreas Tenzer, www.psp-tao.de
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Aus der Mühle schaut der Müller,
der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller
und die Mühle stehet still.
So geht's immer, wie ich finde,
rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlt's am Winde,
hat man Wind, so fehlt das Korn.
Wilhelm Busch, Spruchweisheiten & Gedichte
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Beständiges Nichtbegehren
schaut das Geheimste.
Beständiges Begehren
schaut nur das Begrenzte.
Laotse, Tao Te King, Zensho W. Kopp (Übers.)
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Der Glaube eines kleinen Jungen! Sehnsüchtig sein wie ein kleiner Junge nach seiner Mutter - diese Sehnsucht! Ist diese Sehnsucht da, dämmert der Morgen. Nach der Dämmerung muß die Sonne aufsteigen. Ebenso folgt nach dieser Sehnsucht die Schau Gottes.
Ramakrishna, Ein Werkzeug Gottes sein
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Der Liebende, der gerecht und innerlich ist, den will Gott aus freien Stücken erwählen und erhöhen zu einem überwesentlichen Schauen im göttlichen Lichte. Mit Kenntnissen und Scharfsinn oder mit irgendwelchen Andachtsübungen kann dazu aber niemand gelangen, sondern wen Gott in seinem Geiste vereinigen und durch sich selbst erleuchten will, der kann Gott schauen und sonst keiner.
Gerhard Wehr, Die deutsche Mystik
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Die den Sinn kennen, sind über sinnleere Worte hinausgegangen. Die den Grund schauen, haben die Buchstaben transzendiert. Die Lehre selbst ist mehr als Worte und Buchstaben, weshalb sollten wir sie in diesen suchen? Wer den Sinn erlangt, der vergißt die Worte; er schaut den Grund und läßt die Lehre hinter sich.
Huineng
D.T. Suzuki, Karuna
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Die Kundalini-Energie steht eindeutig in einer Beziehung zum Charisma. Doch ohne Demut werden wir starr. Es gibt eine wichtige buddhistische Lehre über Kraft bzw. Macht, die von dieser Charisma-Demut-Dichotomie handelt. Nach jener Lehre kann niemand Pazifist sein, bevor er Macht hat, denn nur wenn jemand tatsächlich über Macht verfügt und diese nicht mißbraucht, ist er ein echter Pazifist, andernfalls ist er nur ein Feigling. Ohne die Kraft des ersten Chakras mangelt es uns nicht nur an Charisma, sondern auch an Demut. Solange wir uns weigern, unsere Kraft anzunehmen, kann jede Demut, die wir zur Schau tragen, nur falsch sein [...].
Rosalyn L. Bruyere, Das Geheimnis der Chakras
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Die Schönheit der Dinge existiert im Geist dessen, der sie anschaut.
David Hume, Philosophie für die Badewanne
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Die Seele inspiziert nicht, sondern sie betrachtet. Wie die Lilie oder der Kristall im Felsen schaut sie ins Angesicht des Himmels.
Henry David Thoreau, Aus den Tagebüchern 1837-1861
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