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Zitate zum Thema "Seele"
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Ähnlich wie unsere Träume oder kontemplativen Bewußtseinszustände uns psychologische und spirituelle Informationen offenbaren, dient der Tarot als äußerer Spiegel externer und interner Seelenzustände.
Angeles Arrien, Handbuch zum Crowley Tarot
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Als ich erwachte und diese Erfahrungen machte, ahnte ich, daß das Glück der Frau weder vom Ruhm des Mannes abhängt noch von seinem Reichtum, noch von seinem Wohlwollen, sondern daß es einzig und allein begründet ist in der Liebe, die ihre beiden Seelen vereint und aus ihnen ein einziges Wesen macht und ein einziges Wort auf den Lippen Gottes.
Khalil Gibran, Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr
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Beten ist nicht bitten. Es ist ein Sehnen der Seele. Es ist das tägliche Eingeständnis der eigenen Schwachheit. Es ist besser, in das Gebet ein Herz ohne Worte zu legen, als Worte ohne Herz.
Mahatma Gandhi, Ausgewählte Texte
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Das «geistige Werkzeug» des Heilenden ist demgemäß im Grunde nichts anderes als das Gebet. Der konfessionell gebundene religiöse Mensch gebraucht das Wort «beten». Der nichtkonfessionell gebundene, der sich den höheren Mächten verpflichtet weiß, «betet» auch auf seine Art, nicht im Sinne seines Glaubensbekenntnisses vorgegeben, sondern ganz aus sich heraus. Und dieses Gebet ist oft viel tiefer und ursprünglicher, weil es so gut wie immer aus der echten Verarbeitung des täglichen Lebens heraus erwächst. Es kommt gewiß ganz natürlich-unverfälscht aus der Tiefe der Seele, aus dem tiefverwurzelten Gefühl der Bindung, der Verbindung mit den göttlichen Kräften und Mächten. Das ist der Fall, auch wenn der Betende das Wort "Gott" gar nicht gebrauchen oder als solches in seinem Herzen haben sollte. Geistiges Heilen ohne dieses echte Gebet kann gar nicht zum Erfolg führen.
Anton Stangl, Heilen aus geistiger Kraft
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Das alleinige Streben nach Lust führt zwar zu einer körperlichen Befriedigung, aber zu seelischer Leere. Wenn keine Liebe da ist, hinterläßt die Lust eine besonders kraß empfundene Leere, sie ist seelisches Leid und seelischer Schmerz.
Peter Lauster, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens
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Das Beibehalten eines ausgeglichenen Gemüts in Hitze und Kälte, Vergnügen und Schmerz, Ehre und Schande kennzeichnet die spirituell voll Entwickelten. Das Beibehalten körperlicher, geistig-seelischer und verstandesmäßiger Ausgeglichenheit, ganz gleich, wie schwierig die jeweilige Herausforderung ist, führt zu immerwährender Fröhlichkeit.
Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe
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Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein.
C.G. Jung, Der Mensch und seine Symbole
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Das Gefühl des Getriebenwerdens, das die passive Weise jenes Gefühls darstellt, das der Verlust an Schwung des Wachstums auslöst, ist eine der leidvollsten Qualen, die die Seelen der Männer und Frauen erfahren, die aufgerufen sind, ihr Leben in einem Zeitalter des sozialen Zerfalls zu leben; und dieses Leid ist vielleicht eine Strafe für die Sünde der Vergötzung, die durch die Verehrung des Geschöpfes an Stelle des Schöpfers begangen wird [...].
Arnold J. Toynbee, Der Gang der Weltgeschichte Bd. 1, Aufstieg und Verfall der Kulturen
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Das gesamte Leben der menschlichen Seele ist eine Bewegung im Schatten. Wir leben in einem Zwielicht des Bewußtseins, uns nie dessen sicher, was wir sind, oder dessen, was wir zu sein glauben.
Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe
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Das Ich-Gefühl gehört zur Person, zu Körper und Verstand. Wenn ein Mensch sein wahres Selbst zum ersten Mal erkennt, erhebt sich auch etwas anderes in der Tiefe seines Wesens und ergreift von ihm Besitz. Dieses andere ist hinter dem Verstand, es ist unendlich, göttlich, ewig. Einige Leute nennen es das Königreich des Himmels, andere nennen es die Seele, wieder andere Nirvana, und die Hindus nennen es Befreiung. Man mag es nennen, wie man will. Wenn das geschieht, hat der Mensch sich selbst nicht verloren, er hat sich vielmehr selbst gefunden.
Ramana Maharshi, In: Große Meister Indiens, Jyotishman Dam (Hrsg.)
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