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Zitate zum Thema "Subjektivität"
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Der Grund dafür, daß unser fühlendes, wahrnehmendes und denkendes Ich in unserm naturwissenschaftlichen Weltbild nirgends auftritt, kann leicht in fünf Worten ausgedrückt werden: Es ist selbst dieses Weltbild.
Erwin Schrödinger, Physik und Transzendenz, Hans-Peter Dürr (Hrsg.)
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Der Zufall in der Quantenphysik ist also nicht ein subjektiver, er besteht nicht deshalb, weil wir zu wenig wissen, sondern er ist objektiv. Ganz im Sinne Heisenbergs ist es nicht unser Unwissen, von dem wir hier also sprechen, sondern die Natur selbst ist in solchen Situationen in keiner Weise festgelegt, ehe das Ereignis auftritt [...].
Albert Einstein war offenbar zeit seines Lebens unglücklich über die neue Rolle des Zufalls in der Quantenphysik. Er drückte dies dadurch aus, indem er betonte: «Gott würfelt nicht!» Niels Bohr gab ihm damals zur Antwort, er möge doch endlich aufhören, dem Herrgott Vorschriften zu machen.
Anton Zeilinger, Einsteins Schleier, Die neue Welt der Quantenphysik
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Die üblichen Einwände gegen die kontemplativen Wissenschaften sind nicht sehr überzeugend. Der häufigste Einwand ist der, daß mystische Zustände privater oder innerer Natur, also «rein subjektiv» und daher nicht öffentlich verifizierbar oder falsifizierbar seien. Das ist ganz einfach falsch; oder wenn es zutrifft, dann gilt es für alle nichtempirischen Wissenschaften, von der Mathematik über Literatur- und Sprachwissenschaft bis hin zur Psychoanalyse und Geschichtswissenschaft. Niemand hat «da draußen in der sinnlich wahrnehmbaren Welt» je die Quadratwurzel aus minus eins gesehen.
Ken Wilber, Eros, Kosmos, Logos
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Die Welt, die uns etwas angeht, ist falsch, d.h. ist kein Tatbestand, sondern eine Ausdichtung und Rundung über einer mageren Summe von Beobachtungen; sie ist im Flusse, als etwas Werdendes, als eine sich immer neu verschiebende Falschheit, die sich niemals der Wahrheit nähert: denn - es gibt keine «Wahrheit».
Friedrich Nietzsche, Werke IV - Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre
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Extremformen gewöhnlicher Emotionen oder sensorischer Stimulation können mit der Transzendierung der Rationalität verwechselt werden, welche die Mystiker beschreiben. Für Menschen, die selbst noch keine authentischen Zustände transzendenten Bewußtseins erfahren haben, ist es verführerisch, Elemente des normalen Bewußtseins wie Zorn, Erotik, Kummer und andere Emotionen als «mystisch» zu definieren, da diese aufgrund ihrer subjektiven Intensität der Transzendenz am ähnlichsten zu sein scheinen.
Wilber/Ecker/Anthony, Meister, Gurus, Menschenfänger
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Geld kann wirklichen Bedürfnissen entsprechen, beispielsweise Essen und Unterkunft verkörpern, aber häufiger entsprechen ihm subjektive Wertvorstellungen. Geld steht für das Bild, das wir von uns haben, repräsentiert unser Image. Wir sind es ohne uns dessen recht bewußt zu sein, selbst.
Lewis Richmond, Arbeit und Spiritualität
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In der objektiven Welt werden aus Bewusstsein Gegenstände, in der subjektiven Welt Erfahrungen.
Deepak Chopra, Das Buch der Geheimnisse
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Realisieren heißt demnach subjektives Vermögen in Gang setzen, um objektiv-real Mögliches zu verwirklichen und gar neue Möglichkeiten herzustellen; es bezeichnet also das Eingreifen, Einbrechen des subjektiven Faktors in den noch unentschiedenen Schwebezustand der bereits seienden Bedingungen, damit diese als objektiver Faktor ihre Potentialität in die Aktualität des Wirkens freisetzen.
Ernst Bloch, Experimentum Mundi
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