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Zitate zum Thema "Suchen"
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Ich sehe den Abhängigen als Sucher; allerdings einen mißgeleiteten. Der Süchtige ist ein Mensch auf der Suche nach Lebensfreude, vielleicht sogar auf der Suche nach einer transzendenten Erfahrung - und ich möchte betonen, daß diese Art der Suche außerordentlich positiv ist. Der Süchtige sucht zwar am falschen Ort, aber er strebt nach etwas sehr Wichtigem, und wir können es uns nicht leisten, dieser Suche keine Beachtung zu schenken.
Deepak Chopra, Wege aus der Sucht
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Im Alltag gibt es viele Methoden, um die Aufmerksamkeit zu fesseln, gewohnte Assoziationen außer Kraft zu setzen und dadurch eine unbewußte Suche nach einer neuen Erfahrung oder Antwort auf ein Problem auszulösen. In einer schwierigen Situation kann man beispielsweise einen Scherz machen oder ein Wortspiel benutzen, um die Szene zu unterbrechen und von einem anderen Standpunkt aus zu reorganisieren.
Milton H. Erickson/Ernest L. Rossi, Hypnotherapie
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In ihren Eigenwelten befangen, hören die Menschen nicht, was ihnen die Nichtschläfer zu sagen haben. Redet man zu ihnen von dem Logos, der durch alles wirkt, zucken sie mit den Schultern. Von dem Einen sehen sie nichts, obschon sie in es eingetaucht sind. Sie tun, als suchten sie den Gott, obwohl er vor ihnen steht.
Peter Sloterdijk, Du mußt dein Leben ändern
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In jedem Augenblick unseres Lebens stirbt also unser geliebtes Ich, aber jedem dieser Tode folgt - aufgrund von Unwissenheit und karmischen Formkräften - eine Wiedergeburt, gleichsam eine neue «Inkarnation» der Ich-Vorstellung. Und nach buddhistischer Auffassung besteht kein grundsätzlicher Unterschied zwischen diesem Sterben und Wiedergeborenwerden im Augenblick und dem Vorgang des physischen Todes und der Wiederverkörperung. Bei Tod und Wiedergeburt im Augenblick nehmen wir lediglich immer wieder denselben Körper als Träger unserer Ich-Vorstellung, wenn wir körperlich sterben, müssen wir uns dagegen wieder einen neuen physischen Träger suchen, einen neuen Körper.
Bercholz/Chödzin, Ein Mann namens Buddha
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In seiner Suche nach Sein strebt der Gemeine oder das falsche Selbst nach den Freuden des wahren Selbst, aber es irrt sich, was die Quelle dieser Freuden angeht. Es glaubt, Freude selbst erschaffen zu können, und um sein Begehren zu erfüllen, stürmt es ehrgeizig nach vorn und opfert dabei seine Würde und Selbstachtung.
Carol K. Anthony, Meditationen zum I Ging
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In unseren Tagen wollen die Menschen sich nur mit Wissen und Schlußfolgerungen vollstopfen und suchen überall nach Buchwissen. Dies nennen sie Dharma-Praxis. Sie wissen nicht, daß so viel Wissen und Schlußfolgerungen genau den entgegengesetzten Erfolg haben und nur Hindernisse aufrichten. Wenn du nur Wissensmengen anhäufst, gleichst du einem Kind, das durch zuviel Essen von Süßigkeiten Verdauungsstörungen bekommt.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
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Jeder von uns muß sich zwischen der Suche nach mehr Stimulation in einer endlos stimulierenden Welt und der Suche nach der Seele entscheiden.
Harry R. Moody, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens
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Märchen sind keine Schäume. Märchen sind wahr. Wünsche werden durch Schlüssel erweckt. Der Schlüssel möchte erschließen. Das Schloß möchte erschlossen werden. Das Ziel der Suche ist der Inhalt des Kästchens. Ihn zu verwahren und offenkundig zu machen, dienen Schlüssel und Schloß.
Am Anfang steht die Vereinigung der Teile. Aus Erkenntnis erschließt sich die Einheit in ihren Teilen. Das eine - unteilbar als Individuum - ist das Ende des menschlichen Lebens. Erschließender Schlüssel und erschlossenes Schloß lassen die köstlichen und wunderbaren Sachen erschließen, die in dem Kästchen sind. Zwischen Anfang und Ende liegt das Leben des Menschen - in Beziehung.
O.G. Wittgenstein, Märchen, Traüme, Schicksale
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Marcel Proust hat seinen berühmten Romanzyklus «A la recherche du temps perdu» (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) genannt. Das menschliche Gehirn mit seinen Myriaden von Gedächtnis-Spuren ist in jedem Moment unseres bewußten und unbewußten Lebens «à la recherche du temps regagné» - auf der Suche nach der wiedergewonnenen Zeit - den molekularen Engrammen unserer glücklichen und weniger glücklichen Erinnerungen.
Eberhard Sens, Am Fluss des Heraklit
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Man sucht die Wirkung des Urerlebnisses, die geistige Wandlung, mittels einer Methode zu erreichen. Die Tiefe und Intensität der ursprünglichen Ergriffenheit wird auf diese Weise nie erreicht [...]. Unbegreiflicherweise scheint man nicht zu verstehen, daß die Ursituation eine spontane Ergriffenheit, eine aus dem eigenen Innern brechende Ekstase war, also gerade das Gegenteil von dem, was man selber tut, das Gegenteil einer als Methode betriebenen Nachahmung.
C.G. Jung, Gerhard Wehr - Carl Gustav Jung
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