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Zitate zum Thema "Tao"
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Der Mensch, dem das innere Auge aufging, lebt wieder sein gewöhnliches Leben in Raum und Zeit, aber in Raum und Zeit ist das Überraumzeitliche drin. Als Ich gespannt zwischen Vergangenheit und Zukunft lebt der zum Sein Erwachte aus dem Wesen des ewigen Nun. Und weil er aus dem ewigen Nun lebt, ist Raum und Zeit verwandelt. Der Mensch leidet wie der gewöhnliche Mensch, aber irgendwo leidet er doch, als litte er nicht, und in allem Leiden der Welt verläßt ihn die strahlende Heiterkeit nicht, die aus dem Grund kommt.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
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Der Osten basiert sein Denken und seine Bewertung der Tatsachen auf einem anderen Prinzip. Wir kennen nicht einmal ein Wort für dieses Prinzip. Der Osten hat natürlich ein Wort für dieses Prinzip, aber wir verstehen es nicht. Das östliche Wort ist Tao. Mein Freund McDOUGALL hat einen chinesischen Studenten, und den fragte er einmal: «Was genau verstehen Sie unter Tao?» Typisch westlich! Der Chinese erklärte, was Tao ist, und er antwortete: «Ich verstehe immer noch nicht.» Da ging der Chinese auf den Balkon und sagte: «Was sehen Sie?» «Ich sehe eine Straße und Häuser und spazierengehende Leute und vorüberfahrende Trams.» «Was noch?» «Bäume.» «Was noch?» «Der Wind weht.» Der Chinese warf seine Arme hoch und sagte: «Das ist Tao.»
C.G. Jung, Über Grundlagen der analytischen Psychologie, Die Tavistock Lectures 1935
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Der Weg des Handelns läßt sich in einem Satz zusammenfassen: Karma weicht Dharma. Mit anderen Worten, das Anhaften am eigenen Handeln verwandelt sich in Nicht-Anhaften, indem man Gottes Werke tut.
Deepak Chopra, Das Buch der Geheimnisse
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Der Wille des Menschen ist anzusehen als ein Band von lebendigen Kräften; solange er nun selbst in seiner Einheit mit dem Universalwillen bleibt, so bestehen auch jene Kräfte in göttlichem Maß und Gleichgewicht.
F.W.J. Schelling, Über das Wesen der menschlichen Freiheit
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Die dem Tao folgen, nutzen vielleicht ihre Beobachtungsgabe ein wenig besser als andere und wissen, wann sie abwarten müssen, bis die Umstände zum Handeln reif sind. Wenn sie das richtige Maß an Hebelkraft einsetzen, fällt alles an seinen Platz. Das nennen die Leute dann ein Wunder. In Wirklichkeit können wir alle dieselben Resultate erzielen - wenn wir nur dieselben Prinzipien begreifen würden.
Deng Ming-Dao, Tao im täglichen Leben
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Die Entschlossenheit als Schicksal ist die Freiheit für das möglicherweise situationsmäßig geforderte Aufgeben eines bestimmten Entschlusses.
Martin Heidegger, Sein und Zeit
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Die Erfahrung des in-der-Zeit-Seins von Vorstellungen setzt gleichursprünglich Wechselndes «in mir» und Beharrliches «außer mir».
Martin Heidegger, Sein und Zeit
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Die Gedanken anderer sind Fallstricke. Wer dem Tao folgt, läßt sich nicht durch andere definieren, stören oder von anderen bewundern.
Deng Ming-Dao, Tao im täglichen Leben
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Die Umstände zu erzwingen oder zu beschleunigen, wenn die Zeit noch nicht reif ist, führt zu Versagen.
Harry R. Moody, Sinnkrisen in der Mitte des Lebens
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Die Weisen, die ihre Einsicht und ihren Willen mit dem Göttlichen geeint haben, verzichten auf die Frucht, die das Wirken ihnen einbringt. Befreit von den Fesseln der Geburt, erlangen sie den Zustand jenseits des Elends.
Sri Aurobindo, Die Bhagavadgita, Sri Aurobindo (Übers.)
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