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Zitate zum Thema "Unerwartet > Erwartungen"
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Am erfolgreichsten und interessantesten sind die Menschen, die sich nicht wichtig nehmen. Sie amüsieren sich über sich selbst und wissen, dass das Leben ein Abenteuer mit vielen unerwarteten Drehungen, Wendungen und spannenden Stellen ist. Wie gute Romanautoren lassen sie sich vom Fluss weitertreiben, um zu sehen, wohin er sie führt, während sie das Leben kreativ anpacken und sich den Chancen öffnen.
Alberto Villoldo, Die vier Einsichten
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Die Erste Erkenntnis der Prophezeiungen von Celestine appelliert an unsere Vorstellungskraft und an eine mythische Realitätsebene, auf der wir schon seit Urzeiten von der Existenz eines goldenen Schlüssels, eines mit magischen Kräften ausgestatteten Unbekannten, eines bedeutsamen Traumes oder eines unerwarteten Hinweises wissen, die imstande sind, uns mühelos zur Schatzkiste unserer Träume oder einer von uns herbeigesehnten, besonderen Gelegenheit in unserer Biographie zu führen.
Redfield/Adrienne, Die Erkenntnisse von Celestine
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In Wahrheit ist nichts in uns, was uns verletzen kann; nur die Angst vor unseren eigenen Gefühlen kann uns gefangenhalten.
Wenn etwas Ungewöhnliches oder Unerwartetes während der Meditationen auftaucht, ist es am besten es einfach voll anzuschauen, dranzubleiben und es so intensiv wie möglich zu spüren. Du wirst feststellen, daß es dich von da an nicht mehr negativ beeinflußt. Wir leiden unter Ängsten, weil wir uns bestimmten Dingen nicht stellen wollen. Wenn wir einmal bereit sind, den Ursprung einer Angst ohne Ausflüchte und Wenn und Aber anzuschauen, dann verliert sie ihren Schrecken.
Shakti Gawain, Kreativ Visualisieren
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Obgleich das zivilisierte Bewußtsein sich von den grundlegenden Instinkten losgelöst hat, sind die Instinkte nicht verschwunden; sie haben lediglich ihren Kontakt mit dem Bewußtsein verloren. Daher waren sie gezwungen, sich auf indirekte Weise bemerkbar zu machen, nämlich durch das, was Janet als «automatismes» bezeichnet hat, oder im Falle einer Neurose durch Symptome, oder im Normalfall durch alle möglichen Zwischenfälle wie unerklärliche Launen, unerwartete Vergeßlichkeit, Irrtümer und so weiter.
C.G. Jung, Traum und Traumdeutung
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Und plötzlich zum ersten Mal sah ich ein Bild. Daß das ein Heuhaufen war, belehrte mich der Katalog. Erkennen konnte ich ihn nicht. Dieses Nichterkennen war mir peinlich. Ich fand auch, daß der Maler kein Recht hat, so undeutlich zu malen. Ich empfand dumpf, daß der Gegenstand in diesem Bild fehlt. Und merkte mit Erstaunen und Verwirrung, daß das Bild nicht nur packt, sondern sich unverwischbar in das Gedächtnis einprägt und immer ganz unerwartet bis zur letzten Einzelheit vor den Augen schwebt. Das alles war mir unklar, und ich konnte die einfache Konsequenz dieses Erlebnisses nicht ziehen. Was mir aber vollkommen klar war - das war die ungeahnte, früher mir verborgene Kraft der Palette, die über all meine Träume hinausging. Die Malerei bekam eine märchenhafte Kraft und Pracht. Unbewußt war aber auch der Gegenstand als unvermeidliches Element des Bildes diskreditiert.
Hajo Duechting, Wassily Kandinsky
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Wenn aber Wahrheit nicht etwas zu Suchendes ist, sondern als furchtbare jeder sogenannten «Suche» nach ihr vorausliegt, dann wird die intellektuelle Aufrichtigkeit in eine unerwartete Lage gebracht: Wahrheit zeigt sich dann - wenn überhaupt - nicht mehr dem Sucher und Forscher, der ja einer ist, der sie vermeiden will, sondern dem, der die Gelassenheit und den Mut aufbringt, sie nicht zu suchen.
Peter Sloterdijk, Der Denker auf der Bühne
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Zen-Geschichten (21)
Einmal fragte ein Mönch den Zen-Meister Joshu: «Was ist dhyana?» Joshu gab eine ganz unerwartete Antwort: «Es ist Nicht-dhyana.» Noch einmal fragte der Mönch: «Wie kann dhyana Nicht-dhyana sein?» Joshu gab ihm keine theoretische Erklärung auf sein «Wie?», sondern sagte: «Es ist lebendig, lebendig.»
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
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