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Zitate zum Thema "Vergnügen"
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Als Mann ist es ihre Verantwortung, das herzverjüngende Geschenk einer jungen Frau zu ehren, ohne diese Ehre dadurch zu verletzen, daß Sie der jungen Frau Ihr sexuelles Verlangen aufzwingen.
Sollte sexuelles Verlangen auftauchen, dann ist das in Ordnung. Lassen Sie es durch Ihren Körper zirkulieren. Lernen Sie, Ihr Verlangen zu erhöhen, ohne es orgastisch loszulassen. Die eigene Sexualität zu meistern besteht zum größten Teil darin, mit der Zeit ein immer größeres Maß an Vergnügen und Begehren im Körper aufrechtzuerhalten, ohne sich von dieser Kraft befreien zu müssen, weil Sie damit nicht umgehen können.
David Deida, Der Weg des Mannes
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Das Beibehalten eines ausgeglichenen Gemüts in Hitze und Kälte, Vergnügen und Schmerz, Ehre und Schande kennzeichnet die spirituell voll Entwickelten. Das Beibehalten körperlicher, geistig-seelischer und verstandesmäßiger Ausgeglichenheit, ganz gleich, wie schwierig die jeweilige Herausforderung ist, führt zu immerwährender Fröhlichkeit.
Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe
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Das einzige, was uns in unserem Elend tröstet, ist die Zerstreuung, und dabei ist sie die Spitze unseres Elends, denn sie ist es, die uns grundsätzlich hindert, über uns selbst nachzudenken, die uns unmerklich verkommen läßt. Sonst würden wir uns langweilen, und diese Langeweile würde uns antreiben, ein besseres Mittel zu suchen, um sie zu überwinden. Die Zerstreuungen aber vergnügen uns und geleiten uns unmerklich bis zum Tode.
Blaise Pascal, Pensées. Über die Religion und einige andere Gegenstände
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Denn nicht Trinkgelage und Gastmahl, nicht das Kosen schöner Knaben und Mädchen, nicht der Genuß einer reichen Tafel bieten ein vergnügtes Leben, sondern es wird von der nüchternen Vernunft bereitet, die den Grund jeder Neigung und Abneigung erforscht und alle Gedanken verscheucht, die unsere Seelenruhe verwirren.
Epikur, Brief an Menoikeus, In: Karl Vorländer, Philosophie des Altertums
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Für die Kyniker war «Freiheit» gleichbedeutend mit Genügsamkeit, um nicht der Sklaverei der Vergnügungen zu erliegen. Für die Kyrenaiker bedeutete es «noch größere Freiheit», wenn man fähig war, die Vergnügungen mitzumachen, ohne sich darin zu verlieren.
Luciano de Crescenzo, Geschichte der griechischen Philosophie
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In der Kundalini-Symbolik ist die Einheit von Shiva und Shakti durch einen einzigen Körper dargestellt, nicht als eine Vereinigung zweier Körper. Shiva wird halb Mann und halb Frau, wodurch ausgedrückt wird, daß die Energie und ihre Manifestation untrennbar sind. Der Sinn dieser Symbolik wird heute nicht mehr richtig verstanden. Wahre Einheit wird nur in einem besonderen Geisteszustand erreicht, für den das sinnliche Vergnügen beim Geschlechtsakt, das oft fälschlicherweise mit der sexuellen Vereinigung gleichgesetzt wird, ohne Bedeutung ist. Das Lustgefühl beruht lediglich auf einer Reizung des Lustzentrums im Gehirn. Die wahre Vereinigung findet auf vielen Ebenen statt und beginnt mit der Vereinigung des Männlichen und Weiblichen in einem selbst, die nichts mit Sexualität zu tun hat.
Swami Sivananda Radha, Kundalini Praxis
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Nehmen Sie z. B. einen Menschen, der zu einem Fußballspiel geht. Wenn er das Ergebnis schon vorher wüßte, dann würde er sich während des Spiels nur wenig vergnügen. Es ist gerade das Nicht-Wissen - die Spannung zwischen dem Nicht-Wissen und dem Wissen - die unser Vergnügen bestimmt. Es wäre schrecklich, wenn wir wüßten, wie unser Leben in der Zukunft verlaufen würde.
Lama Anagarika Govinda, In: Wissenschaftler und Weise, Renée Weber (Hrsg.)
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Sinnliches Vergnügen hat eine Kontinuität, Freude hingegen nicht. Wenn wir sagen: «Ich bin froh, ich bin glücklich», dann ist es bereits vorbei, aber das Vergnügen kann andauern. Daher ist Vergnügen die Fortsetzung dessen, was war, was dir gestern Vergnügen bereitet hat und was du durch den Denkprozess heute und morgen aufrechterhalten kannst. Freude hingegen ist etwas, das sich spontan und ganz natürlich einstellt und wieder vergeht, und wenn du dich an ihr festhältst, dann ist es bereits zum Vergnügen geworden, zur Erinnerung.
Krishnamurti, Jiddu Krishnamurti - Freiheit und wahres Glück
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Unsere sexuelle Anziehung zu akzeptieren, selbst in Bezug auf Musik und bestimmte Orte, ist die Wurzel unserer Fähigkeit, körperliches Vergnügen zu erfahren.
David Deida, Der Weg des Mannes
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Was ist alles, was wir tun, andres, als eine nervöse Angst, nichts zu sein: von den Vergnügungen angefangen, die keine sind, sondern nur noch ein Lärm, ein anfeuerndes Geschnatter, um die Zeit totzuschlagen, weil eine dunkle Gewißheit mahnt, daß endlich sie uns totschlagen wird, bis zu den sich übersteigenden Erfindungen, den sinnlosen Geldbergen, die den Geist töten, ob man von ihnen erdrückt oder getragen wird, den angstvoll ungeduldigen Moden des Geistes, den Kleidern, die sich fortwährend verändern, dem Mord, Totschlag, Krieg, in denen sich ein tiefes Mißtrauen gegen das Bestehende und Geschaffene entlädt.
Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften - II. Aus dem Nachlaß
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