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Zitate zum Thema "Verstand"
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Über den Körper findet man einen viel direkteren Zugang zu seiner eigenen inneren Wahrheit als über den Verstand.
Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens
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Beobachtung des Verstandes öffnet die Dimension der Zeitlosigkeit. Die Energie, die vom Verstand abgezogen wird, verwandelt sich in Gegenwärtigkeit.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
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Damit sich Liebe ereignen kann, muß der Verstand mit seinen Bewertungen still werden. Das ist das Problem für die meisten Menschen: sie werden vom Verstand beherrscht, der sie versklavt und nicht zur Ruhe und Offenheit kommen läßt.
Peter Lauster, Die Liebe. Psychologie eines Phänomens
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Das Entscheidende ist: alles ist möglich bei Gott. Dies ist ewig wahr, und mithin wahr in jedem Augenblick. Man sagt es wohl so hin im Alltagsleben, und im Alltagsleben sagt man es so hin, jedoch die Entscheidung fällt erst, wenn der Mensch zum Äußersten gebracht ist, so daß da menschlich gesprochen keine Möglichkeit mehr ist. Dann gilt es, ob er glauben will, daß alles möglich ist bei Gott, das heißt, ob er glauben will. Aber dies ist ganz und gar die Formel für «den Verstand verlieren»: glauben heißt eben den Verstand zu verlieren, um Gott zu gewinnen.
Sören Kierkegaard, Die Krankheit zum Tode
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Das falsche, unglückliche Selbst, das in der Identifikation mit dem Verstand begründet ist, lebt von der Zeit. Es weiß genau, dass der gegenwärtige Moment seinen eigenen Tod bedeutet, und fühlt sich natürlich von ihm bedroht. Es wird alles tun, um dich aus ihm herauszuholen. Es wird versuchen, dich in der Zeit gefangen zu halten.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
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Das Herz mit dem Verstand begreifen zu wollen, ist so ähnlich, wie mit den Ohren sehen zu wollen.
Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens
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Das Ich-Gefühl gehört zur Person, zu Körper und Verstand. Wenn ein Mensch sein wahres Selbst zum ersten Mal erkennt, erhebt sich auch etwas anderes in der Tiefe seines Wesens und ergreift von ihm Besitz. Dieses andere ist hinter dem Verstand, es ist unendlich, göttlich, ewig. Einige Leute nennen es das Königreich des Himmels, andere nennen es die Seele, wieder andere Nirvana, und die Hindus nennen es Befreiung. Man mag es nennen, wie man will. Wenn das geschieht, hat der Mensch sich selbst nicht verloren, er hat sich vielmehr selbst gefunden.
Ramana Maharshi, In: Große Meister Indiens, Jyotishman Dam (Hrsg.)
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Das Wort «mantra» stammt von den Sanskritworten manas für «Verstand» und trai für «schützen» oder «befreien von» ab. Die wörtliche Bedeutung von Mantra ist daher «durch den Verstand befreien». Das Mantra ist ein Verstandeswerkzeug, das uns aus unseren Denkmustern und den Fesseln vorbestimmter Lebensumstände befreien kann. Die Mantratechnik als Weg zur Freiheit ist spannend und lohnend zugleich; sie führt über den gewöhnlichen Alltag hinaus zur ursprünglichen Natur und Einheit des Bewußtseins.
Thomas Ashley-Farrand, Heilende Mantras
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Dein Verstand ist ein Instrument, ein Werkzeug. Er hat seinen Nutzen bei bestimmten Aufgaben, und wenn die erledigt sind, schaltest du ihn wieder ab. In Wirklichkeit sind achtzig bis neunzig Prozent des Denkens der meisten Menschen nicht nur nutzlos und repetitiv, sondern oft so gestört und negativ, dass sie geradezu schädlich wirken.
Eckhart Tolle, Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
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Der große Philosoph A. K. Coomaraswamy hat ganz schlicht festgestellt, daß «der Mythos die größte Annäherung an die absolute Wahrheit verkörpert, die man in Worte fassen kann». Doch in der heutigen Zeit, so C.G. Jung, «usurpiert der Intellekt den Thron, auf dem einst der Geist saß», und die Mythologie ist als Weg, die menschliche Natur zu verstehen, aus der Mode gekommen.
Feinstein/Krippner, Persönliche Mythologie
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