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Zitate zum Thema "Wahl - Auswahl"
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Die Einschaltung des nichtlokalen Bewußtseins löst den Kollaps der Wahrscheinlichkeitswolke eines Quantensystems aus. Hier haben wir wieder eine Komplementarität. Der Selektionsprozeß, mit dem der Kollaps zusammenhängt, erscheint in der manifesten Welt als wahlloser, zufälliger Eingriff; ein echtes Auswählen ist hingegen in der transzendenten Welt zu sehen. In Anlehnung an den Anthropologen Gregory Bateson können wir sagen: Das Gegenteil von Zufall ist Auswahl.
Amit Goswami, Das Bewusste Universum
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Doch es gibt Leidenschaften, deren Wahl nicht vom Menschen abhängt. Mit ihnen ist er schon auf die Welt gekommen, sie wurden mit ihm zusammen geboren, und ihm ist nicht die Kraft gegeben, sich von ihnen zu befreien. Sie folgen höheren Gewalten, und es ist in ihnen etwas ewig Rufendes, das das ganze Leben über nicht verstummt.
Nikolai Gogol, Die toten Seelen
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Eins von beiden mußt du wählen: entweder bei deinen alten Freunden ebenso beliebt sein wie früher, indem du ebenso bist wie früher, oder, falls du über deinen früheren Standpunkt hinausgeschritten bist, auf deine früheren Beziehungen zu verzichten.
Epiktet, Wege zu Glückseligem Leben
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Es gibt tatsächlich zwei verschiedene Formen des kreativen Visualisierens: die rezeptive und die aktive. Bei der rezeptiven Form entspannen wir uns einfach und lassen Bilder oder Eindrücke auf uns zukommen, ohne auf Einzelheiten Wert zu legen; wir nehmen an, was kommt. Bei der aktiven Form treffen wir ganz bewusst eine Wahl und erschaffen das, was wir sehen oder uns vorstellen wollen.
Shakti Gawain, Kreativ Visualisieren
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Gewiß, wenn es sich nur um unsere Herzen handelt, so hat der Dichter recht gehabt, von jenen «geheimnisvollen Fäden» zu sprechen, die das Leben zerreißt. Aber wahrer noch ist, daß es unaufhörlich zwischen den Wesen, zwischen den Ereignissen neue Fäden spinnt und untereinanderwirrt, daß es sie verdoppelt, um das Gewebe zu stärken, so daß zwischen dem geringsten Punkt unserer Vergangenheit und allen anderen ein reiches Netz von Erinnerungen uns nur die Wahl der Verbindungswege läßt.
Marcel Proust, Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, 3, Die wiedergefundene Zeit
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In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Veränderung der Vergangenheit nicht von der Veränderung der Zukunft, wie wir sie immerzu vornehmen. Immer wenn wir eine Wahl treffen, verändern wir die Zukunft. Wir machen sie anders als sie gewesen wäre, wenn wir anders gewählt hätten. Wir verändern sie also gegenüber dem, was sie in Universen sein wird, in denen wir tatsächlich anders wählen. Aber in keinem Fall verändert sich ein bestimmter zukünftiger Schnappschuß. Er kann sich nicht verändern, denn es gibt keinen Zeitfluß, in bezug auf den er sich verändern könnte. Die Zukunft «verändern» bedeutet wählen, in welchem Schnappschuß wir sein wollen. Die Vergangenheit «verändern» bedeutet genau dasselbe.
David Deutsch, Die Physik der Welterkenntnis
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So aufmerksam sein, daß man keine Wahl mehr hat. Dann kennt man sein Dharma.
Simone Weil, Cahiers 2
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So ist es völlig unnötig, ja kontraproduktiv, den Versuch zu unternehmen, ein Buddha zu werden, weil man nämlich ein Buddha ist. In der Sprache des Tao: Man braucht sich nicht an das Tao zu halten, weil man ohnehin keine andere Wahl hat. Es besteht keine Notwendigkeit, Befreiung zu suchen, weil man bereits frei ist. Die Erleuchtung oder Befreiung läßt sich folglich nicht durch bewußtes Bemühen erlangen, weil man sie ja schon hat. Die Befreiung gipfelt folglich nicht im Ausstieg aus dem samsara, sondern in der Einsicht, daß man nie darin war.
B. Radcliff/A. Radcliff, Zen denken
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Unser Bewußtsein wählt aus, mit welchem Ergebnis der Kollaps des Quantenzustandes unseres Gehirn-Geistes endet. Da dieser Ausgang eine bewußte Erfahrung ist, können wir sagen, daß wir uns unsere bewußten Erfahrungen aussuchen - aber ohne uns der zugrundeliegenden Prozesse bewußt zu sein.
Amit Goswami, Das Bewusste Universum
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Wählen ist ein Mittel, die Schuld an gewissen Zuständen auf andere abzuwälzen. Die Gewählten sind keine Herrscher, sondern Sündenböcke. Und die Leute laufen so gern an die Wahlurnen, um das immer wieder bestätigt zu finden.
Skinner, B. F., Futurum Zwei
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