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Zitate zum Thema "Willensfreiheit"
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An Freiheit des Menschen im philosophischen Sinne glaube ich keineswegs. Jeder handelt nicht nur unter äußerem Zwang, sondern auch gemäß innerer Notwendigkeit. Schopenhauers Spruch: «Ein Mensch kann zwar tun, was er will, aber nicht wollen, was er will», hat mich seit meiner Jugend lebendig erfüllt und ist mir beim Anblick und beim Erleben der Härten des Lebens immer ein Trost gewesen und eine unerschöpfliche Quelle der Toleranz.
Albert Einstein, Mein Weltbild
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Auch nach einer inneren Revolution könnte ich nichts Beliebiges wollen, sondern nur solches, das die neue innere Welt zuließe. Und das ist gut so; denn nur dadurch, daß ein Wille in einer Innenwelt mit festen Konturen verankert ist, ist er der Wille einer bestimmten Person, also überhaupt jemandes Wille.
Peter Bieri, Das Handwerk der Freiheit
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Auf diesen Internetseiten wird ein integrierter Mechanismus vorgestellt, nach dem die Transformationen zwischen zwei Zeitpunkten eine zweckdienliche Mischung aus Naturgesetzen, Zufall und freiem Willen sein könnte. Es wird unterstellt, daß in unserem sichtbaren Universum ein freier Wille wirken möchte, daß dieser freie Wille Einfluß auf den Ablauf im Universum nehmen möchte, sein Handeln aber Grenzen unterliegt. Dieser freie Wille, ganz gleich ob mit Göttern oder menschlichen Persönlichkeiten verknüpft, kann oder will nicht alle Ereignisse im Universum persönlich beeinflussen. Die Mischung zwischen Naturgesetzen, Zufall und gezielter Einflußnahme ist derart eingestellt, daß der freie Wille das Universum mit einem definierten Umfang an Aufmerksamkeit und Einflußnahme optimal steuern kann.
Gunter Heim, Freier Wille und Naturgesetze
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Das Leben ist eine unfreiwillige Reise, ein Experiment. Eine Reise des Geistes durch die Materie, und da der Geist der Reisende ist, reist man im Geiste. Auf diese Weise hat so manche Seele in der Kontemplation intensiver, extensiver und stürmischer gelebt als andere in der äußeren Welt.
Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe
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Der Wille des Menschen ist anzusehen als ein Band von lebendigen Kräften; solange er nun selbst in seiner Einheit mit dem Universalwillen bleibt, so bestehen auch jene Kräfte in göttlichem Maß und Gleichgewicht.
F.W.J. Schelling, Über das Wesen der menschlichen Freiheit
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Die Bardo-Zustände sind Ego [...].
Sie sind die zugespitzte Form der verschiedenen Ego-Typen und die Möglichkeit, vom Ego wegzukommen. Das ist der springende Punkt des Bardo: eine Gipfelerfahrung mit der Möglichkeit, entweder den Griff des Ego zu lockern oder ganz vom Ego geschluckt zu werden. Da ist dieser konfuse Zustand, wo die Entscheidung für Freiheit oder Gefangenschaft fällt.
Chögyam Trungpa, Die Insel des Jetzt im Strom der Zeit
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Die Plancksche Konstante ist die Offenbarung Gottes in der Natur. Dadurch haben wir einen freien Willen und können sündigen. Wozu sind wir auf der Welt? Wir sind hier, um zu sündigen und auf diese Weise Gott zu verherrlichen.
Harry Mulisch, Die Entdeckung des Himmels
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Die verantwortliche Nutzung der Willensfreiheit heißt: Kleine Schritte machen und abwarten, wie es sich im Verbund entwickelt!
Hans-Peter Dürr, Auch die Wissenschaft spricht nur in Gleichnissen
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Die Zen-Persönlichkeit, die ein individuelles und zu gleicher Zeit das transzendentale Selbst ist, wirkt in unserem physischen Körper als ein intensiv lebendiger Mensch, der äußerst frei ist, so wie eine Wolke, die am Himmel schwebt.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
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Doch es gibt Leidenschaften, deren Wahl nicht vom Menschen abhängt. Mit ihnen ist er schon auf die Welt gekommen, sie wurden mit ihm zusammen geboren, und ihm ist nicht die Kraft gegeben, sich von ihnen zu befreien. Sie folgen höheren Gewalten, und es ist in ihnen etwas ewig Rufendes, das das ganze Leben über nicht verstummt.
Nikolai Gogol, Die toten Seelen
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