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Zitate zum Thema "Zeit"
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Nur wer nicht in der Zeit, sondern in der Gegenwart lebt, ist glücklich. Für das Leben in der Gegenwart gibt es keinen Tod.
Ludwig Wittgenstein, Wittgenstein, Peter Sloterdijk (Hrsg.)
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Oft schläft, wie edles Samenkorn,
Das Herz der Sterblichen in toter Schale,
Bis ihre Zeit gekommen ist; es atmet
Der Äther liebend immerdar um sie [...].
Friedrich Hölderlin, Friedrich Hölderlin - Gesammelte Werke
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Selbst wenn ein Mensch hundert Jahre alt wird,
Ist doch sein Leben wie schwimmendes Wassergras,
ostwärts, westwärts, ohne eine Zeit der Ruhe.
Shakyamuni entsagte seiner adligen Herkunft
und widmete sein Leben,
Um andere davor zu bewahren sich selbst zu zerstören.
Achtzig Jahre auf dieser Erde,
Fünfzig Jahre das Dharma verkündend,
Schenkt er die Sutren als ein ewiges Erbe;
Selbst heute noch eine Brücke.
um ans andere Ufer zu gelangen.
Ryokan, Eine Schale, Ein Gewand
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Sooft man auch nur für Augenblicke aus der Gleichung «Zeit ist Geld» auszubrechen vermag, weil man etwas scheinbar ganz umsonst tut, hat man sich wieder ein Stück weiter den unsichtbaren Weg gebahnt zu einer Gleichung des Menschseins, die lautet: «Zeit ist Geist» oder «Zeit ist Liebe».
Lewis Richmond, Arbeit und Spiritualität
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Tatsächlich entspricht das morphogenetische Feld am ehesten dem, was wir in der westlichen Tradition Seele nennen. Die Seele ist das Prinzip, das lebende Wesen organisiert. Die Seele ist ein grundlegendes organisierendes Prinzip der Natur, unsichtbar, vergleichbar mit einem magnetischen Feld. Und genau das ist die Ursache für die Entstehung und den Wandel der Dinge. Die morphogenetischen Felder wirken in Raum und Zeit, sie geben Form und Struktur.
Rupert Sheldrake, Die Seele und die morphischen Felder - Interview mit Robert Sheldrake
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Um unser persönliches, energetisches Seelen-Muster zu erkennen, unsere eigene «Note» unseren «kosmischen Namen», die Summe unserer bereits durchlebten «Muster», deren Abfolge wir «Zeit» nennen, können wir Astrologie oder Numerologie, die «Lehre von der Zahl», bemühen, die auf den gleichen Erkenntnissen beruhen. Die Sterne schreiben es als Licht-Muster zur Zeit unserer Geburts-Sekunde in den Welten-Raum. Dies ist unser Ankunftston, unser kosmischer Klang, unser «Name».
Christa Zettel, Das Geheimnis der Zahl
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Und da wurde mir durch Erleuchtung klar, dass man über das Ewige nicht von der Zeit her nachdenken darf, sondern vom Zustand her und dass dann verstanden wird, was «von Ewigkeit zu Ewigkeit» bedeutet.
Emanuel Swedenborg, Himmel und Hölle
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Vielleicht wird man entdecken, daß, was wir Gott nennen und was sich so offenkundig auf einer anderen Ebene jenseits aller Logik und räumlichen und zeitlichen Wirklichkeit befindet, eine uns eigene Existenzweise ist, eine Empfindung unserer selbst in einer anderen Dimension des Seins.
Fernando Pessoa, Das Buch der Unruhe
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Wahrnehmung, so der Kognitions-Forscher Francisco Varela, ist keine widerspiegelnde Repräsentation, sondern aktive Inszenierung. Der Physiker David Bohm hat es so ausgedrückt: «Raum und Zeit werden von uns zu unserer Bequemlichkeit konstruiert [...] es sind Konventionen.» Keine starren Naturgesetze, sondern Konventionen - Gewohnheiten des Bewußtseins, Realitäts-Tunnel.
Eberhard Sens, Am Fluss des Heraklit
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Wann immer wir uns ganz bewußt über die Sinne ausrichten, wird zwangsläufig der innere Dialog ausgeschaltet, weil in diesen Momenten dem Denken keine Zeit eingeräumt wird, sich zu entfalten [...] Wollen wir anschließend wieder denken, reflektieren und analysieren, brauchen wir nur unsere Intention ein wenig aus der sinnlichen Wahrnehmung herausnehmen. Mit diesem Verstehen der Funktionsweise des menschlichen Geistes stehen uns die beiden Arten des Erlebens - Denken und Fühlen - jederzeit zur freien Verfügung.
Kirti/Wellmann, Die eigenen Stärken entwickeln
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