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Philosophische Praxis und Spirituelle Praxis

Zitate zu den Themenbereichen Philosophie, Psychologie, Spiritualität und Literatur


Der wohl größte gemeinsame Nenner dieser vier Wissenschaften ist die Selbsterkenntnis.

Die Philosophie beschäftigt sich insbesondere mit dem Verstehen von Prozessen, die bereits geschehen sind. Der Philosoph reflektiert, das heißt er bemüht sich, Prozesse widerzuspiegeln.

In seinen "Grundlinien der Philosophie des Rechts" schreibt der Philosoph Georg, Wilhelm, Friedrich Hegel, Zitat:
"Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug."
G.W.F. Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Frankfurt/M, u. a.: Ullstein, 1972, S. 14

Damit will er sagen, dass die Göttin der Weisheit die Dinge erst bewertet, wenn sie einen vorläufigen Abschluss gefunden haben.

In der Psychologie geht es dagegen primär um die Wahrnehmung dessen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt geschieht und um die Erforschung der Kräfte, die darüber entscheiden, was, wer, wann tut. Der Psychologe Peter Schellenbaum schreibt in "Die Wunde der Ungeliebten", Zitat:

"Der Leitsatz des Orakels von Delphi «erkenne dich selbst» muss durch den Leitsatz «liebe dich selbst» ergänzt werden, denn psychologisch gehören Erkennen und Lieben untrennbar zusammen."
Peter Schellenbaum, Die Wunde der Ungeliebten, 17. Aufl. München: dtv, 2009, S. 19

Im Unterschied zu dem bloß reflektierenden Denken der Philosophen sieht Schellenbaum die Aufgabe der Psychologie darin, den Menschen ein gutes Spürbewusstsein zu vermitteln.

Die fundamentale Aussage der Spiritualität besteht darin, dass der Geist das gegenüber der Materie grundlegendere Prinzip ist. Am Anfang war der Geist, der die Materie schuf und nicht die Materie, aus der sich der Geist evolutionär entwickelte.

Der Mediziner und Spirituelle Lehrer Deepak Chopra bringt diese Sichtweise so auf den Punkt, Zitat:
"Das Entstehen dieser Welt ist nichts anderes als die Manifestation von Gedanken."
Deepak Chopra, Das Buch der Geheimnisse, München: Goldmann, 2005, S. 374

Was würde von der Literatur übrig bleiben, wenn aus ihr die Philosophie, Psychologie und Spiritualität verbannt würden? Das große Thema, dass Schriftsteller zu allen Zeiten zu Feder und Stift hat greifen lassen, ist die Liebe.

Der französische Schriftsteller Victor Hugo sieht in ihr die gestaltende Macht des Lebens schlechthin, Zitat:
"Die Liebe ist so mächtig, dass sie die ganze Natur mit ihren Botschaften beauftragen kann."
Victor Hugo, Die Elenden, 1. Aufl. Düsseldorf: Patmos, 2006, S. 1066


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