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Philosophische Praxis und Spirituelle Praxis

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  • Psychologen stellen fest, daß viel mehr Menschen, als man glaubt, nicht zu viel, sondern zu wenig Ich haben. Und in der grundsätzlichen Forderung, das «Ich fallen zu lassen», wittert manch einer sogleich die typisch östliche Gefahr der Entpersönlichung, der Treulosigkeit gegen einen Grundpfeiler europäischen Denkens, fürchtet das Verschwinden im Nichts, die Auflösung im All-Einen. Anthroposophen bangen um ihren «Christusimpuls aus dem Ich». Nichts von alledem ist gemeint. Es geht überhaupt nicht um eine Vernichtung des Ich, sondern um eine Verwandlung des nur weltbezogenen Ichs. Es geht um die Verwandlung des Menschen, der allein von seinem Welt-Ich bestimmt ist. Auch ist nicht die Verneinung der Welt gemeint, sondern Überwindung des Haftens an ihr.
    Karlfried Graf Duerckheim: Zen und wir, Bern u. a.: O.W. Barth Verlag bei Scherz, 1988, S. 95